Abgeschlossene Projekte

Kegelrobben kehren nach Jahren der Abwesenheit an unsere Küsten zurück. Um diesen Prozess zu begleiten und festzustellen wie standorttreu die Robben sind, führen wir ein Projekt zur Photo-ID von Kegelrobben durch. 

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Otto Dibbelt (1881-1956), Gründer des Deutschen Meeresmuseums, begann ab 1925 als Leiter eines Heimatkundemuseums in Kolberg eine umfangreiche kulturhistorische und naturkundliche Sammlung aufzubauen. Die Dibbelt-Sammlung besteht zum einen aus naturwissenschaftlichen Objekten und zum anderen aus Druckgrafiken, Gemälden, Urkunden, Handschriften und Fragmenten.

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Im Rahmen des VW-Projektes "Hering, Lachs und Karpfen - alte Bekannte mit unbekannter Verwandtschaft - Phylogenie der basalen Clupeocephala" werden die Verwandtschaftsbeziehungen der "basalen Clupeocephala" untersucht. Das Projekt teilt sich in einem molekular- genetischen und einem morphologischen Bereich, die mit modernen Techniken gemeinsam eine Großgruppenphylogenie der basalen Clupeocephala erarbeiten sollen.

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Da Meeressäugetiere in Gebieten leben, die sich auch über Ländergrenzen erstrecken, ist für den Schutz dieser Tiere ein international angepasstes Management sehr wichtig. Das Projekt verfolgt eben dieses Ziel, damit ein weltweit repräsentatives Netzwerkes von Meeresschutzgebieten entstehen kann.

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Seevögel und marine Säugetiere sind als Topprädatoren ein wichtiger Bestandteil mariner Ökosysteme. Im Projekt 'TOPSPACE' werden Grundlagen für naturschutzrelevante Entscheidungen gelegt, Methoden (weiter-) entwickelt und die Bestände an Seevögeln und marinen Säugetieren in Nord- und Ostsee überwacht.

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SAMBAH ist das Akronym für "Static Acoustic Monitoring of the Baltic Sea Harbour Porpoise". In diesem Projekt ging es um das statisch akustische Monitoring des Ostsee-Schweinswals mithilfe der Aufzeichnung ihrer Echoortungssignale. 

Das Projekt lief von 2010 bis 2015 unter Beteiligung aller an die Ostsee angrenzender EU-Staaten und trägt mit seinen Ergebnissen zum Schutz der Ostsee-Schweinswalpopulation bei.

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Das Sichtungsprojekt nutzt Zufallssichtungen und Totfunde von Schweinswalen der Ostsee, um z.B. Gebiete zu identifizieren, die für die Schweinswale von besonderer Bedeutung sind. Auch andere Meeressäuger werden im Rahmen des Projektes mit registriert. Die registrierten Sichtungen werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in einer interaktiven Karte dargestellt.

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Meeressäugetiere spielen als Teil der oberen Trophiestufen eine wichtige Rolle im Ökosystem Meer. Durch verschiedenste äußere Einflüsse, wie zum Beispiel die Verschmutzung der Meere durch Müll und Giftstoffe, und die sich ändernde Häufigkeit von Beutefischen, sind viele von ihnen, wie zum Beispiel der Schweinswal, stark vom Aussterben bedroht. Das Projekt  möchte durch die Analyse von gesammelten Knochen-, Gewebe und weiteren Proben aus den Museen Nordeuropas, einen Überblick über den Wandel der letzten Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte verschaffen.

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Über das Wanderverhalten des Ostseeschweinswals ist bereits viel bekannt, jedoch nur wenig über die Kalbungsgebiete und die genaue Nahrungswahl. Eine Zusammenführung der Mageninhaltsanalyse mit der Untersuchung von chemischen Tracern, wie stabile Isotopenverhältnisse von Kohlenstoff und Stickstoff, sind in der Erforschung der Ökologie der Meeressäuger notwendig und werden im Rahmen des Projektes untersucht.

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Anfang Februar 2014 starteten am Deutschen Meeresmuseum zwei von der Forschungsstiftung Ostsee geförderte Projekte. Unter Leitung von Dr. Timo Moritz widmet sich das Projekt "Ein lebendes Fossil - Die Rückkehr der Störe" einer der weltweit am stärksten gefährdeten Fischarten. Störe sind akut vom Aussterben bedroht. Seit 1920 gelten sie in der deutschen Ostsee als ausgestorben.

Insbesondere menschliche Einflüsse wie Überfischung, Lebensraumveränderungen und Umweltverschmutzung sind dafür verantwortlich. Für die Öffentlichkeit entsteht eine Wanderausstellung über die Rückkehr der Störe, die zunächst im Stralsunder MEERESMUSEUM gezeigt wird. Anhand präparierter Tiere und mit spannenden Geschichten gibt sie einen tieferen Einblick in die Welt dieser Knochenfische, die den meisten Menschen vor allem wegen ihres schmackhaften Rogens, dem Kaviar, bekannt sind.

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Dieses Projekt diente dem "Vergleich statisch akustischer Monitoring-Methoden von Schweinswalen und anderen Zahnwalarten", oder auch Comparison Of Static Acoustic Monitoring Methods for harbour porpoise and other odontocete species (COSAMM).

In Zusammenarbeit mit SAMBAH wurden im Projekt Methoden entwickelt, um mit verschiedenen Messgeräten vergleichbare Daten zu erlangen. Dazu ist es u. a. notwendig die Detektionsreichweiten der Messgeräte zu bestimmen.

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AMPOD entwickelte ausgewählte "Anwendungs- und Auswerteverfahren für den Einsatz von T-PODs in WEA-Umweltverträglichkeitsprüfungen für die Vergleichbarkeit und Entwicklung von Standardmethoden". (Applications and analysis methods for the deployment of T-PODs in environmental impact studies for wind farms: Comparability and development of standard methods).

Das Projekt lief von 2006 bis 2009 unter Beteiligung von deutschen, britischen und dänischen Instituten.

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