Über die Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Im Jahr 1951 zog eine kleine Sammlung als städtisches Naturkundemuseum in das ehemalige Katharinenkloster in Stralsund, das bis dato als Gymnasium genutzt wurde. Das Haus entwickelte sich zu dem international anerkannten Museum für Meereskunde und Fischerei der DDR. Nach der politischen Wende wurde das Museum 1994 in eine Stiftung bürgerlichen Rechts überführt und 1998 umbenannt in Deutsches Meeresmuseum. Damals wie heute ist das Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Ausstellung und Aquarien als lebende Ergänzung der wesentliche Erfolgsfaktor des Museums. Das Deutsche Meeresmuseum zählt mit dem Eintrag in das sogenannte Blaubuch zu den kulturellen Leuchttürmen in den neuen Bundesländern. Weltweit widmen sich nur wenige Museen so speziell und umfassend der wissenschaftlichen Bearbeitung und musealen Darstellung des Lebensraumes Meer.

  • Erster Stifter:
    Hansestadt Stralsund
  • Zweiter Stifter:
    Förderverein Deutsches Meeresmuseum e.V.
  • Organe:
    Verwaltungsrat, Beirat, Direktorium
  • Finanzierung:
    überwiegend durch eigene Einnahmen sowie durch Zuwendungen
  • Zweck:
    Förderung von Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Betrieb des Museums als allgemeinbildende, wissenschaftliche, kulturelle, gemeinnützige und gesamtstaatlich repräsentative Einrichtung.
Dr. Harald Benke, Direktor Deutsches Meeresmuseum (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

seit 1995

Direktor des Deutschen Meeresmuseums; Forschung an Kleinwalen

2007-2018

Geschäftsführer der OZEANEUM Stralsund GmbH

1994-1995

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landesamtes für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, Tönning

1990-1994

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste, Außenstelle der Universität Kiel, Büsum; Koordinator des BMBF-Verbund-Vorhabens "Untersuchungen an Kleinwalen als Grundlage für ein Monitoring" und Koordinator des BMU-Projektes "Untersuchungen zum Bestand, Gesundheitszustand und Wanderungen der Kleinwale in Deutschen Gewässern"

1989-1990

Mitarbeiter im Konstruktionsbüro Benke GmbH; Softwareinstallation und Einrichten von elektronischen Datenbanken

1984-1989

Promotion an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn bei Herrn Prof. Dr. J. Niethammer mit dem Thema "Osteologische und funktionsmorphologische Untersuchungen an der Vorderextremität von Walen und Delphinen (Cetacea)". Abschluss der Promotion am 6.9.1989 mit der mündlichen Doktorprüfung mit dem Prädikat "sehr gut". Bewertung der Dissertation: "summa cum laude"

1984-1986

Stipendiat des Landes Nordrhein-Westfalen nach dem Graduiertenförderungsgesetz und Stipendiat der Heinrich Hertz-Stiftung

1976-1983

Studium der Biologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn.

1974-1976

Bundeswehr, Marine

Portrait von Andreas Tanschus
Andreas Tanschus, Direktor Deutsches Meeresmuseum (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

seit 2019

Direktor des Deutschen Meeresmuseums

2014-2018

Kaufmännischer Direktor des Deutschen Meeresmuseums

seit 2012

Vorsitzender des Vorstandes der Forschungsstiftung Ostsee

2004-2014

Stellvertretender Direktor des Deutschen Meeresmuseums

seit 2014

Projektleiter für Planung und Realisierung des Reattraktivierungsprojektes Modernisierung MEERESMUSEUM

seit 1997

Projektleiter für Planung und Neubau des OZEANEUMs

1994-2018

Fachbereichsleiter Technik in der 1994 gegründeten Stiftung Deutsches Meeresmuseum

1991-1993

Technischer Direktor im Meeresmuseum Stralsund

1988-1990

Leitender technischer Mitarbeiter in der LPG (P) Daberkow, Mitwirkung an der Umwandlung zur Daberkower Landhof AG, Vorsitzender des Gründungsaufsichtsrats bis 1991

1983-1988

Studium der Ingenieurwissenschaften an der Universität Rostock

1981-1983

NVA – Grundwehrdienst

1978-1981

Berufsausbildung, Abitur