(Digital) MEER erleben

Teilprojekt im Verbund „museum4punkt0“

In diesem Jahr startete das Teilprojekt „(Digital) MEER erleben“ im Verbund „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“ am Deutschen Meeresmuseum.

Geplant ist, im OZEANEUM, einem von vier Standorten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, ein digitales System einzurichten, das die Orientierung im Haus optimiert und für Museumsgäste Informationen über Sehenswertes, Aktuelles und Wissenswertes an der jeweiligen Position bereithält. Dieses prototypische System nimmt die spezifischen Herausforderungen eines besucherstarken Hauses mit hoher Informationsdichte auf. Es soll modular erweiterbar sein, perspektivisch auch andere Häuser der Stiftung erschließen und variable Inhalte vermitteln. Korrespondierend soll das Potenzial berührungsloser Technologien für die Anwendung im Museum ermittelt werden.

Anke Neumeister und Karsten Goletz bilden das kleine Team im Teilprojekt:
„Wir gehen von der Einschätzung aus, dass Unsicherheiten, die Besucherinnen und Besucher in einer pandemiegeprägten Zeit entwickeln, fortwirken. Nachdem wir inzwischen Kontakte mit Menschen und Dingen im öffentlichen Raum weitgehend selbstverständlich vermeiden, erscheint es wahrscheinlich, dass berührungsintensive Technologien auch künftig mit Bedenken begegnet wird. In diesem Zusammenhang wollen wir Alternativvorschläge zu aktuellen musealen Zwischenlösungen wie Touchpens verproben.“

Das interaktive Navigations- und Informationssystem steht als Modul selbstständig neben den Tests zu berührungslosen Mensch-Maschine-Systemen, jedoch sind beide Vorhaben miteinander verbunden, sodass Ergebnisse jeweils in die Systementwicklung einfließen können.

Ein weiteres Projektziel ist es, begleitend zu praktischen Entwicklungen die Aufstellung einer digitalen Strategie gemeinsam mit allen Akteuren des Deutschen Meeresmuseums voranzubringen.