Neue Sonderausstellung im MEERESMUSEUM: „Otto Dibbelts Traum – ein Natur-Museum für Stralsund“
Anlässlich des 75. Museumsgeburtstages würdigt eine Sonderausstellung im MEERESMUSEUM das Werk Otto Dibbelts.
Er gründete am 24. Juni 1951 das „Natur-Museum“ in Stralsund und legte damit den Grundstein für das heutige Deutsche Meeresmuseum mit seinen Standorten:
Eine Natur-Ausstellung eröffnet
In den Räumen des ehemaligen Dominikanerklosters St. Katharinen eröffnete Otto Dibbelt 1951 aus seinen privaten Sammlungen heraus eine Natur-Ausstellung mit zahlreichen Exponaten. Darunter Insekten, Mollusken sowie Säugetier-Skelette und Schädel. Ein ganz besonderes Exponat stammt aus seinem Garten: die Albino-Form eines Europäischen Maulwurfes präparierte Otto Dibbelt selbst.
Mehr als Natur: Kultur- und kunsthistorische Objekte der Sammlung
Sowohl naturwissenschafliche als auch kultur- und kunsthistorische Objekte aus nahezu allen Gattungen und Zeitepochen interessierten Dibbelt. Diese außergewöhnliche Vielfalt wird anhand ausgewählter Exponate aus unterschiedlichen Sammlungsbereichen sichtbar. Dazu zählen neben Insekten, Mollusken sowie Säugetier-Skeletten und Schädeln auch astronomische Instrumente, Seekarten, Pommeranica, Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Handschriften und naturwissenschaftliche Literatur.
Otto Dibbelt – leidenschaftlicher Sammler und Museumsgründer
Otto Dibbelt wurde 1881 in Stralsund geboren. Zunächst war er als Lehrer tätig, später als Studienrat in Kolberg. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte er 1947 nach Stralsund zurück. Mit der Gründung des „Natur-Museums“ verwirklichte er seine Vision eines Museums für Naturkunde in seiner Heimatstadt. Otto Dibbelt verstarb 1956.