Seegras, Kunst und Klimaschutz machen Schule
Neue Sonderausstellung im MEERESMUSEUM zeigt Werke an der Schnittstelle von Meeresforschung, Kunst und Bildung
Was entsteht, wenn Meeresforschung, Bildung und Kunst zusammenkommen? Die neue Sonderausstellung „WE ARE OCEAN_Blaupause“ im MEERESMUSEUM gibt darauf eine eindrucksvolle Antwort.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Seegraswiesen – faszinierende und zugleich bedrohte Lebensräume der Ostsee. Die ausgestellten Werke verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit künstlerischen Perspektiven und eröffnen neue Zugänge zu den Themen Meeresschutz, Biodiversität und nachhaltiges Handeln.
Die Sonderausstellung gibt Einblicke in die Pogrammreihe „Blaupausen“, an der auch die Schüler:innen der Regionalen Schule Windland auf Rügen teilgenommen haben. Gemeinsam mit der Künstlerin Michelle-Marie Letelier entwickelten sie in einem mehrtägigen Workshop eigene künstlerische Arbeiten. Fachlich begleitet wurde der Workshop von Dr. Dorit Visbeck-Liebers.
Eröffnung der Sonderausstellung mit begleitender Fishbowl-Diskussion
Zur Eröffnung am 9. Juli kamen Projektbeteiligte, die Künstlerin sowie die teilnehmenden Schüler:innen im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Arbeitsprozess sowie die Bedeutung von Seegraswiesen für das Ökosystem Ostsee und die Frage, wie ihr Schutz gelingen kann.
Die von Anne-Marie Melster und Dr. Julia Moritz kuratierte Sonderausstellung lädt Gäste dazu ein, das Meer aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und sich mit den Herausforderungen und Chancen des Meeresschutzes auseinanderzusetzen.
Ein herzlicher Dank gilt ARTPORT_making waves für die Initiierung und Umsetzung dieses besonderen Projekts.
Das Projekt wurde unter Beteiligung des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum sowie weiterer fördernder Stiftungen und Partner realisiert.