(Stralsund, 02.04.2026)
Nach dem Transport des Wals zur Insel Dänholm wird die Obduktion mit Beteiligung externer unabhängiger Expert*innen stattfinden und umfassend dokumentiert. Der Walkörper und seine Organe werden dabei vermessen, gewogen und beprobt. Der Körper des Wals und die Proben werden eingehend untersucht, um eventuelle Krankheiten und die Todesursache festzustellen. Anschließend erfolgt eine Sicherung der Proben, um sie der Wissenschaft auch später zur Verfügung stellen zu können. Ein Großteil des Walkörpers wird fachgerecht durch ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen behandelt.
Dem Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock liegt ein Angebot zur wissenschaftlichen Sicherung des Skeletts vor, das derzeit geprüft wird. Ziel wäre es, das Skelett für Forschung, Lehre und öffentliche Bildungsarbeit zu nutzen. Die wissenschaftliche Aufarbeitung solcher seltenen Ereignisse leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis und Schutz von Meeressäugern.