(Stralsund, 01.10.2026) Die Laborergebnisse des Mitte August von Wissenschaftler*innen des Deutschen Meeresmuseums obduzierten Buckelwals liegen nun vor. Sie bestätigen die von der Forschungsinstitution bereits vermutete bakterielle Infektion als Todesursache. Demnach wurden sowohl Streptococcus phocae als auch Bacteroides fragilis nachgewiesen. Beide Erreger sind für Meeressäuger als Träger zwar nicht ungewöhnlich, können aber bei Tieren mit einem geschwächten Immunsystem zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung führen. Die Bakterien verursachen häufig Abszesse, wie sie auch bei diesem Buckelwal an vier Stellen im Körper gefunden wurden. Eine Sepsis kann nicht zweifelsfrei bestätigt werden, da das Blut bereits durch zahlreiche verschiedene Verwesungsbakterien verunreinigt war.
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Laborergebnisse bestätigen bakterielle Infektion bei Buckelwal aus Greifswalder Bodden