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Greenpeace Aktionstage: Verschmutzung aus der Tube

OZEANEUM OZEANEUM – Hafenstraße 11, 18439 Stralsund, Deutschland

Winzig kleine Plastikteilchen aus Körperpflege- und Kosmetikprodukten sind ein großes Problem für die Meeresumwelt. Allein in Deutschland werden jährlich unter anderem rund 500 Tonnen Mikroplastik aus dem Kunststoff Polyethylen in Kosmetika eingesetzt. Dies entspricht der Ladung von ungefähr 50 vollen Müllwagen.

Bei den Aktionstagen im OZEANEUM informiert Greenpeace, wie die Plastikteilchen ins Meer gelangen und wie sie sich auf die Meeresbewohner auswirken. „Es darf nicht sein, dass wir beim Duschen tagtäglich die Meeresumwelt vergiften. Mikroplastikpartikel müssen in Verbrauchsgütern, allen voran in Körperpflege- und Kosmetikprodukten, verboten werden“, so Sandra Schöttner, Greenpeace-Meeresexpertin.

Ehrenamtliche von Greenpeace führen den Besuchern Mikroplastik in Alltagsprodukten vor. Es gibt Bastelaktionen für Kinder, Infotafeln, Broschüren und Unterschriftenlisten für den Schutz der Meere. Interessierte erfahren, wie sie Pflegeprodukte mit Mikroplastik erkennen können. Dabei hilft auch die Smartphone-App „Beat the Microbead“. Naturkosmetik oder Produkte mit dem „Zero Plastic Inside“-Label sind die sicherste Variante für eine Mikroplastik-freie Hautpflege.

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