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Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums untersuchen gestrandeten Buckelwal im NAUTINEUM Stralsund

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Bereits am Samstag, 09.06.18, wurde an der Ostseeküste vor Graal-Müritz ein Buckelwal angeschwemmt. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Graal-Müritz konnte der tote Wal geborgen werden. Durch Unterstützung des Technischen Hilfswerkes (THW) Stralsund wurde der Meeressäuger ins Stralsunder NAUTINEUM auf dem Kleinen Dänholm transportiert.

Dort wird das Tier derzeit von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums seziert. Laut Museumsdirektor und Walforscher Dr. Harald Benke handelt es sich bei dem ca. 8,65 Meter großen und ca. vier Tonnen schweren Weibchen vermutlich um ein verirrtes Jungtier, das etwa seit einer Woche tot ist.

Buckelwale sind sonst nicht in der Ostsee heimisch, sondern leben in den großen Ozeanen, wie Atlantik und Pazifik. Woran der Wal gestorben sei, ist derzeit noch unklar. Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Stralsunder Walforscher u. a. durch Untersuchungen des Mageninhalts und durch weitere Probenahmen.