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DMM-Wissenschaftler sammeln auf Sudan-Expedition neue Erkenntnisse über Fischarten im Nil

Vom 18. März bis 2. April waren Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums, Dr. Timo Moritz und Jacky Fischer, mit Kollegen der Zoologischen Staatssammlung München im Sudan unterwegs, um die Fischfauna des Nils und seiner Zuflüsse zu untersuchen.

Zahlreiche Arten wurden nachgewiesen, darunter auch einzelne Exemplare von Arten, deren Bestand in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat. Überfischung und Flussverbauung scheinen dem längsten Fluss der Erde stark zuzusetzen; doch belegt ist dies noch nicht und der Weg bis zu effektiven Managementplänen scheint noch weit.

Belegexemplare von Fischarten aus dem Weißen und Blauen Nil, sowie dem oberen Atbara wurden für wissenschaftliche Sammlungen konserviert, sowie Proben für molekulare Untersuchungen genommen. Neben Neunachweisen wurde auch auf dieser Sammelreise mindestens eine Art entdeckt, die bisher wissenschaftlich nicht bekannt ist. Die teilnehmenden Wissenschaftler beschreiben diese nun.