Förderverein Deutsches Meeresmuseum

Wir sind ein gemeinnützig tätiger Verein, der die Arbeit der Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit den vier Standorten MEERESMUSEUM, NATUREUM, NAUTINEUM und OZEANEUM unterstützt. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitgliedern und Gästen ein reichhaltiges, informatives Veranstaltungsprogramm. Jeder, der das Deutsche Meeresmuseum ideell und/oder finanziell unterstützen möchte, ist im Förderverein Deutsches Meeresmuseum herzlich willkommen.

Auf dieser Seite können Sie sich über die Arbeit und Ziele des Vereins, sowie über die bisher unterstützten Projekte informieren.

24.01.19 (Do)

19:00 Uhr

MEERESMUSEUM

Vereinsveranstaltung

Generalversammlung

Nur für Vereinsmitglieder! Kassierung d. Mitgliederbeiträge ab 18:00 Uhr möglich.

07.02.19 (Do)

19:00 Uhr

MEERESMUSEUM

Vortrag

Der Greifswalder Bodden - Porträt einer Küstenlandschaft

Dipl.-Geol. Rolf Reinicke

11.05.19 (Sa)

Vereinsexkursion

Frühlingswanderung in der Granitz auf Rügen

Wir beginnen mit einer nostalgischen Fahrt auf Schienen mit dem Rasenden Roland zum Jagdschloss Granitz. Fachkundig geführt, nehmen wir Sie mit auf die Reise zur Geschichte des Jagdschlosses, zur Bauarchitektur bis hin zu den Schicksalsjahren des einst luxuriös ausgestatteten Jagdsitzes der Putbuser Fürstenfamilie. Unsere anschließende Wanderung durch die Granitz verbindet die Schönheit des Landstriches im Biosphärenreservat Südost-Rügen mit den Bildungsinhalten "Finnischer Krieger", "Schwarzer See" und "Waldhalle". Endpunkt der ca. 6 km langen Wanderung wird die Seebrücke Sellin sein, die ihren Charme an Schönheit nicht nur bei Sonnenuntergang widerspiegelt, sondern auch bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf die Kreideküste Jasmund bietet.

27.05.19 (Mo)

19:00 Uhr

NAUTINEUM

Vortrag

Fischland-Darß-Zingst: Bauwerke der Ostsee

Dipl.-Geol. Rolf Reinicke

Zu den Traditionen unseres Vereins zählt zum Abschluss des Jahres die gemeinsame Weihnachtsfeier. Die Vorfreude auf Weihnachten beginnt und auch wir möchten uns mit dieser Veranstaltung auf die Feiertage einstimmen.

In gemütlicher Runde ließen wir bei Glühwein und Gebäck das Jahr 2018 ausklingen. Dieses Mal bot das Schildkrötenbecken im MEERESMUSEUM ein schönes Ambiente zum gemütlichen Plauschen. Passend dazu kommentierte Eva Klooth, Museumspädagogin und Vereinsmitglied, als besonderes Highlight die Schildkrötenfütterung. Interessiert lauschten alle Teilnehmer den Ausführungen zur Lebensweise dieser Tierart. Dazu zählte auch der Speiseplan dieser, leider heute durch menschliche Einflüsse, akut gefährdeten Tiere.

Dr. Manfred Krauß, Vereinsmitglied, bot allen Teilnehmern einen ansprechenden Vortrag über die Azoren, eine Region Portugals mit Inselgruppen im Atlantik. Prägend für diese Inseln sind die wundervolle Landschaft, die Fischerdörfer, grünen Wiesen und die blauen Hortensienhecken. Beeindruckende Bilder ergänzten die Impressionen dieser Gegend.

Die Resonanz können wir nicht besser formulieren wie das folgende Zitat eines Vereinsmitgliedes: "Wir möchten uns für die herzliche Aufnahme bei der Weihnachtsfeier bedanken. Toll, welch' schöne familiäre Atmosphäre herrschte und wie stimmungsvoll die Bewirtung und Dekoration ausgeführt war. Wir haben uns sofort wohl gefühlt, direkt Anschluss an zwei waschechte Hessen gefunden und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung."

Autorin: Simone Krüger 

Die Veranstaltung für unsere Vereinskinder, gemeinsam mit Eltern, Omis und Opis Plätzchen zu backen, war im NAUTINEUM gut besucht. "Spaß an der Freude" - so lautete das Motto unserer Idee. Alle hatten untereinander ein gemütliches und nettes Miteinander an diesem Nachmittag.

Unsere kleinen und großen Kinder waren die Hauptpersonen und sehr emsig bei der Teigherstellung. Unter der Vielzahl an Ausstechformen wählten die Kinder neben unseren maritimen Formen, natürlich auch weihnachtliche Motive. Das Ergebnis ließ sich sehen. Ganz unterschiedlich fielen die angefertigte Plätzchen-Kreationen der Kinder aus.

Genascht wurde natürlich auch, ob Teig, Schokolade oder Mandeln. Dabei blieben schon mal einige Schokolinsen am Mund kleben. Jedes Kind konnte seine Plätzchen mit nach Hause nehmen. Die Tüten bemalten oder beklebten die Kinder selbst nach ihren eigenen Ideen.

Das schönste Geschenk von unseren Kindern an uns Organisatoren waren ihre Zeichnungen. Wer das wohl auf der Zeichnung mit der „wundervollen“ Frisur darstellen soll, bleibt aber unser Geheimnis. Es ist einfach nur SCHÖN. 

Vielen Dank an alle Helfer bei der Vorbereitung und Unterstützung vor Ort:

Edith Niemann, Karl Niemann, Carola Piehl, Sabine Döring, Dr. Thomas Förster und Simone Krüger

Autorin: Simone Krüger (Vereinssekretariat)

Ein Höhepunkt im Sommermonat Juli war der 10. Geburtstag des OZEANEUMs (2008 – 2018). Die Abendveranstaltung zum Jubiläum am 12.07.18 fand mit unseren Vereinsmitgliedern und vielen weiteren Gästen im OZEANEUM in der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ statt.

Den Auftakt im Rahmenprogramm übernahm Dr. Harald Benke, Direktor Deutsches Meeresmuseum und Geschäftsführer der OZEANEUM Stralsund GmbH. Er eröffnete mit seinen Begrüßungsworten, schaute mit Stolz auf Geschaffenes zurück und blickte zugleich auf neue Projekte und deren Umsetzung. Grußworte von Stralsunds Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow sowie des 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Matthias Wolters, folgten.

Besonders freuten wir uns auf den Referenten Solvin Zankl, der mit Unterstützung unseres Fördervereins den Rahmen der Veranstaltung mit seinem Vortrag "Von den Küsten bis zur Tiefsee" bildete. Mit seiner Multimedia-Präsentation zog uns der studierte Biologe und seit 1998 hauptberufliche Naturfotograf mit spektakulären Bildern und spannendem Wissen in seinen Bann. Wir begleiteten ihn auf Reisen zu sagenhaften Geschöpfen der Ozeane, von gigantischen Winzlingen bis zu Giganten der Tiefsee - ins Leben der ewigen Finsternis.

Solvin Zankl sammelte seine Eindrücke auf vielen Forschungsexpeditionen. Seinen professionellen Ausführungen über Schildkröten in Costa Rica, Pinguinen auf subantarktischen Inseln und verschiedenartigen Lebewesen der Tiefsee folgten wunderschöne Naturaufnahmen der Tiere.

Jedes einzelne der eindrucksvollen Bilder spiegelt seine Begegnungen wieder, den bizarren Tieren direkt ins Auge zu schauen, und ließ damit die Themen des OZEANEUMs in seinen Bilderwelten lebendig werden.

Der feierliche Abend klang bei einem gemütlichen Beisammensein und netter Unterhaltung aus. Es war Zeit für Gespräche untereinander und persönliche Rück- und Ausblicke.

Autorin: Simone Krüger (Vereinssekretariat)

Unter der Thematik "Auf den Spuren von Otto Dibbelt" führte unsere mehrtägige Herbstexkursion nach KOLBERG/KOŁOBRZEG. Dr. Peter Danker-Carstensen und Anne Paschen informierten über die Provenienzforschung am Deutschen Meeresmuseum Stralsund, unterstützt durch unseren Förderverein.

Im Mittelpunkt stand das Leben und Wirken von Dr. Otto Dibbelt (geb. 05.07.1881 Stralsund, gest. 09.05.1956 Stralsund) in Kolberg in den Jahren 1925 - 1935. Dibbelt war Biologe, Pädagoge und zu Beginn der 1950er Jahre Gründer des Naturmuseums in Stralsund, dem Vorgängermuseum des heutigen Deutschen Meeresmuseums.

Die Exkursion in deutschsprachiger Führung durch Kolberg bot unseren Vereinsmitgliedern Wissenswertes rund um die Person Dibbelts verbunden mit Sehenswürdigkeiten des Seebades. Die ehemalige Hansestadt Kolberg entwickelte sich bis 1933 zu einem der größten deutschen Ostseebäder. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Kolberg See-, Moor- und Solebad und bis heute ein beliebtes Ausflugsziel an der Ostseeküste.

Auf der Rückreise wurde ein Stopp in Anklam für einen Besuch des Otto-Lilienthal-Museums eingelegt. Es zeigt zahlreiche Flugapparate und beschreibt, wie aus dem alten Menschheitstraum vom Fliegen die Geschichte des Flugzeugs wurde.

Die Fahrt wurde in Zusammenarbeit mit unserem Vereinsmitglied Otto Möller Omnibus-Unternehmen (Inh. Torsten Möller e. K.) durchgeführt. 

Autorin: Simone Krüger (Vereinssekretariat)

Unsere gemeinsame Exkursion zur Insel Vilm wurde durch die wärmende Frühlingssonne und wolkenloses Wetter eingeläutet. Somit begann der Tag mit guter Laune zum Genießen - ganz unter dem Thema „Frühlingserwachen auf der Insel Vilm“. Die Insel gehört zu einem der wenigen wunderschönen naturbelassenen Orte. Namentlich leitet sich Vilm vom slawischen ilumu ab und bedeutet Ulme. Nicht nur der Name versprach Verborgenes. Interessante Entdeckungen waren für Jedermann dabei.

Bei der Ankunft nach der Überfahrt wurden wir von zwei nistenden Schwanenfamilien empfangen; auf dem Wasser sahen wir Brandgänse. Die Möwen zogen ihre Kreise. Mit Fernrohren ausgestattet, beobachteten wir die Vögel auf dem Wasser und freuten uns auf nähere Bestimmung der Art. Gänsesänger waren auch dabei.

In Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Südost-Rügen konnten wir Ranger, Thomas Papke, gewinnen, der unsere Wanderung begleitete, sachkundig auf jede Frage einging und seine Ausführungen mit lustigen Geschichten von Fuchs Felix und den Wildschweinen auf der Insel umrahmte.

Er begann mit Erklärungen zu den wenigen Häusern, die heute von Naturschutzeinrichtungen und als Tagungshäuser auf der Insel genutzt werden. Haus Nr. 2, das "Honecker-Haus", stieß bei uns auf besonderes Interesse. 1984 wurde es restauriert und modern ausgestattet. 1989 folgten die anderen 15 Häuser.

Es war eine Freude, die Farbenpracht der Buschwindröschen, weiß und rosa, als flächendeckenden weißen Teppich auf dem Waldboden wahrzunehmen, Kräuter zu bestaunen und zu bestimmen, Gerüche von Bärlauch und von Moschuskraut einzuatmen, selbst den Seeadler zu hören. Der Wunsch einen Seeadler zu sehen, blieb. Auf halber Strecke sahen wir ihn und er beschenkte uns mit seinem graziösem Flug. Eine kleine Geschichte ließ unser Ranger gleich über das Jagdverhalten vom Adler und den Kormoranen einfließen.

Wir lauschten gespannt den Ausführungen dazu, ergänzend zu den Küstenformen und saugten die unterschiedlichen Färbungen der See ein. Es bot sich uns ein ungewöhnliches Bild. Mehrere Streifen grünlicher Färbung abwechselnd mit dem schönen Blau des Wassers wurden in Fotos festgehalten.

Auf unserem Weg musste so manche Hürde überwunden werden. Umgestürzte Bäume vom Wind, von den Schneemassen der letzten Monate hinterließen ihre Spuren. Der Wald, ein Wunder der Natur, wählt jedoch immer wieder schöne ungewöhnliche Formen, dicke Wurzeln verzweigen sich am Waldboden und seine Schönheit erscheint in voller Pracht. Die Sonne blinzelte durch die Baumkronen. Für alle sicherlich eine wundervolle Inspiration. Knorrige Eichen, 400 Jahre alt, mit ausgeprägter Rinde könnten wohl viele Geschichten erzählen, eingeschlossen von Seeschlachten und Besetzungen der Ländereien.

Inwieweit liegt schwedischer und dänischer Einfluss auf der Insel vor? Wie wird das Wasser in die obersten Kronen der Bäume transportiert? Was macht der Mutterbaum mit den Nachkömmlingen, wenn nicht mehr genügend Licht auf den Waldboden gelangt? Warum finden wir Zapfen unter einem Laubbaum? Wie gelangen sie dorthin? Die Antworten sind in unserer Natur selbst begründet; andere physikalisch zu erklären. Einiges bleibt bis heute ein Geheimnis und immer wieder spannend. Gelernt haben wir alle etwas Neues.

Der Ausblick nach Mönchgut, Alt Reddevitz, Klein Zicker und Groß Zicker, zum Ruden war phantastisch. In Richtung Putbus und Lauterbach sahen wir eine Schwanenschule. Robben konnten wir leider zu diesem Zeitpunkt nicht mit unserer Kamera einfangen. Der Eisvogel hatte es ganz eilig und entschwand geschwind unseren Blicken. Rehe hinterließen ihre Spuren im Sand, die ganz aufmerksame Mitglieder entdeckten. Eindrucksvoll bot die Kirschpflaume ihr Antlitz dar, ein niedriger breiter Baum oder Strauch mit weißer Blütenpracht. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge, für die vielen Eindrücke zu kurz.

Nach einer mittaglichen Stärkung ging unser Ausflug weiter nach Goor ins Waldgebiet, welches meist aus Stieleichen und Rotbuchen besteht. Wir fanden auch Hainbuchen, die durch ihren geschlängelten Wuchs auffielen. Namentlich ist Goor auch slawischen Ursprungs und weist auf ein Stück Landschaft mit hügeligem Charakter hin. Historische Hintergründe berichtete der Ranger vom Badehaus Goor; er zeigte uns das Moschuskraut sowie Märzveilchen, Lerchensporn, Windröschen und auch den Weißwurz.

Der Abschluss aber war an Pracht nicht zu übertreffen. An einer Lichtung angekommen, sahen wir eine riesige Eiche, die uns in den Bann zog – Schirmeiche Goor als Naturdenkmal. Groß und mächtig, breite Krone, gewaltiger Stamm, überwältigend stand sie da – jedoch tot. Und trotzdem bietet sie noch Lebensraum und Futterquelle für den Specht, den Kleiber, Fledermäuse und viele andere Tiere. Das Glück war uns hold. Bei genauem Hinsehen erkannten wir zwei Kleiber, klein und fleißig bei der Futteraufnahme.

Nichts bleibt bestehen, alles unterliegt der ständigen Veränderung durch Sonne, Wind und Wasser. Innerhalb eines halben Jahres konnten wir am Beispiel eines Baumes den natürlichen Verfall nachvollziehen. Jedoch sorgt die Natur immer wieder für NEUES Leben. Erstaunlich was die Natur an Farben und Pracht hervorbringt, wenn wir Menschen sie einfach unberührt lassen.

Autorin: Simone Krüger (Vereinssekretariat)

Die Greifswalder Oie, "kleine Insel" aus dem Niederdeutschen übersetzt, ist eine Insel in der südlichen Ostsee in unserem schönen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Das etwa 54 Hektar große Eiland in der Pommerschen Bucht ist die östlichste deutsche Insel in der offenen Ostsee. Der darauf befindliche Leuchtturm hat den gleichen Namen. Die Insel wird oft auch als das "Helgoland der Ostsee" bezeichnet, da sie weiter vom Festland entfernt ist als andere deutsche Ostseeinseln.

Zu diesem schönen Ort unternahmen wir unsere Vereinsfahrt. Sowohl die Überfahrt als auch der Spaziergang zum Leuchtturm boten allen Vereinsmitgliedern Gelegenheit für interessante Gespräche und persönliches Kennenlernen. Geographische Kenntnisse wurden ausgetauscht und es wurde gefachsimpelt.

Für Fotoliebhaber bot die einzigartige Insellandschaft zahlreiche Motive, die so auf dem Festland kaum zu finden sind. Zudem gab es wunderbare Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Seien es die Robben, die entspannt auf strandnahen Steinen faulenzten, die Vogelwelt und nicht zuletzt die überaus zahlreichen Weinbergschnecken, die sich selbst im Liebesspiel von uns Menschen nicht stören ließen.

Interessant war auch der Vortrag eines sehr kundigen Mitarbeiters des Vereins Jordsand e. V., der die Insel im Auftrag des Landkreises Vorpommern-Greifswald verwaltet und in einem ehemaligen Hotel ein Infozentrum betreibt. Von den meist ehrenamtlichen Mitarbeitern werden umfangreiche Landschaftspflegearbeiten durchgeführt. Die Hauptaufgabe des Vereins besteht aber im Beringen von Zugvögeln, die in speziellen Netzen gefangen und dann einzeln dokumentiert werden.

Autorin: Simone Krüger (Vereinssekretariat)

Der Förderverein Deutsches Meeresmuseum wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, die Stiftung Deutsches Meeresmuseum ideell und materiell zu unterstützen. Auch ein so populäres Haus wie das Deutsche Meeresmuseum kommt ohne Förderer und Sponsoren nicht aus. Der Kreis von über 600 Vereinsmitgliedern bildet eine unschätzbare Lobby, die das Deutsche Meeresmuseum weit über seine Grenzen hinaus bekannt macht. Die Vereinsmitglieder wirken als Multiplikatoren und betreiben Werbung für die vier Standorte MEERESMUSEUM, OZEANEUM, NATUREUM und NAUTINEUM.

Neben dieser Unterstützung besitzt der Verein direkten Einfluss auf die gesamte Entwicklung des Deutschen Meeresmuseums. Durch die besondere Position des Fördervereins als zweiter Stifter hat sein Vorsitzender Sitz und Stimme im Verwaltungsrat der Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Deshalb zählen die Vereinsmitglieder auch immer zu den Ersten, die an den Vereinsabenden die Neuigkeiten im Museum erfahren, und die der Direktor regelmäßig über neue Vorhaben informiert. Bemerkenswert ist die finanzielle Unterstützung, die der Förderverein seit seiner Gründung dem Deutschen Meeresmuseum zukommen ließ, vor allem aus dem Beitragsaufkommen, Spenden und dem Einwerben von Drittmitteln. Eine Auswahl der Projekte, die durch den Förderverein Deutsches Meeresmuseum unterstützt wurden, finden Sie hier: Förderprojekte

Ein weiteres und ebenso wichtiges Ziel ist der Bildungsauftrag: Der Verein möchte, so wörtlich, „…das Interesse am Meer, am Leben im Meer, an der sinnvollen Nutzung des Meeres und am Schutz der Meeresumwelt" fördern.

Der Förderverein Deutsches Meeresmuseum bietet seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit mit zehn bis zwölf Veranstaltungen jährlich ein attraktives Bildungsangebot. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorträge zum Leben im Meer und an den Küsten sowie zu den Problemen, die mit der Nutzung der Meere durch den Menschen verbunden sind. Darüber hinaus geht es in den Vorträgen aber auch um Meeresbiologie, -ökologie, -geologie, über Fischerei, Meeresforschung, Hydrographie und Seerecht. Vereinsmitglieder zahlen für diese Veranstaltungen keinen Eintritt.
Auf Exkursionen und Jahresfahrten lernen die Vereinsmitglieder verschiedene Küstenformen und Küstenschutzgebiete kennen, aber auch maritime Museen und Einrichtungen anderer Regionen, die sich besonderer Popularität erfreuen.
Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm des Deutschen Meeresmuseums inklusive Vereinsveranstaltungen finden Sie hier.
Außerdem erhalten die Mitglieder freien Eintritt zu den Ausstellungen des MEERESMUSEUMs, des NAUTINEUMs, des NATUREUMs und des OZEANEUMs.

Förderprojekte