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Sektion von Meeressäugern am Deutschen Meeresmuseum

  • NAUTINEUM

Am 23.09. haben unsere Wissenschaftler und Tierärzte im NAUTINEUM Sektionen an 12 Schweinswalen und einer Kegelrobbe durchgeführt. Untersuchungen von gestrandeten oder in Netzen tot aufgefundenen Meeressäugern liefern wichtige Informationen über die Todesursache, Auffälligkeiten in der Population und dienen dem besseren Kennenlernen dieser Tiere.

Am 23.09. haben unsere Wissenschaftler und Tierärzte im NAUTINEUM Sektionen an 12 Schweinswalen und einer Kegelrobbe durchgeführt. Untersuchungen von gestrandeten oder in Netzen tot aufgefundenen Meeressäugern liefern wichtige Informationen über die Todesursache, Auffälligkeiten in der Population und dienen dem besseren Kennenlernen dieser Tiere.

Vom Ernährungszustand der tot gefundenen Tiere können beispielsweise Rückschlüsse auf die Nahrungssituation der Meeressäuger in der Ostsee gezogen werden, sagt Dr. Michael Dähne Kurator für Meeressäugetiere am Deutschen Meeresmuseum. Besonders aussagekräftige Ergebnisse liefert die Untersuchung von frisch gefundenen Kadavern, da bei diesen die Verwesung noch nicht so weit fortgeschritten ist. 2014 zählten die Wissenschaftler an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns 35 tote Schweinswale, elf Kegelrobben und vier Seehunde. Das entspreche ungefähr dem statistischen Mittel der letzten zehn Jahre, sagt Dähne.

Auch Sie können zur Erforschung und dem besseren Schutz dieser Tiere einen Beitrag leisten, indem Sie uns Sichtungen und Todfunde von Meeressäugern in der Ostsee melden. Weitere Informationen zu Sichtungsmeldungen.