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Wie funktioniert Öffentlichkeitsarbeit im Museum? - Jugendliche auf Radioreise im OZEANEUM

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Die Ozeane sind faszinierende aber auch bedrohte Lebensräume, die geschützt werden müssen. Dies nahmen am 21. April 16 Jugendliche unter Anleitung des Medienzentrums München zum Anlass, uns im OZEANEUM zu besuchen.

Die jungen Meeresforscher lernten an diesem Tag unter anderem das Recherchieren, Interviewen und Zusammenstellen eines Hörfunkbeitrages. Zudem wurden sie über die fortschreitende Vermüllung der Meere, den Raubbau an Nahrungsgrundlagen, den Rückgang der Arten und die Veränderungen durch den Klimawandel informiert. Das Projekt basiert auf dem Wissenschaftsjahr 2016*17 "Meere und Ozeane" und das OZEANEUM lieferte hierfür die passenden maritimen Inhalte.

Ansprechpartner der Jugendlichen waren unsere Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik und wissenschaftliche Kuratoren. Nach Begrüßung und Einführung in unser Museum sowie unsere Öffentlichkeitsarbeit führten die jungen Gäste vier Fachinterviews mit unseren Kuratoren. Themen waren die Gefährdung der Schweinswale in der Ostsee, Tropische Korallenriffe, Plastikmüll im Meer und globale Fischerei.

So konnten sie vor spannender Kulisse der Ausstellungen und Aquarien des OZEANEUMs aus erster Hand Know How und spannende wissenschaftliche Fakten über die Lebenswelt der Meere erfahren.

"Ich finde das Projekt sehr schön, weil es Jugendliche sind, die aktuelle Themen aus der Meeresnutzung und Meeresforschung aufgreifen und selbst bearbeiten. Außerdem finde ich die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit sehr schön und freue mich über den Kontakt mit den Jugendlichen" resümierte unsere Museumspädagogin Ria Schmechel.

Nach einigen selbstgewählten Interviews der Jugendlichen mit unseren Museumsgästen, führt ihre Reise morgen weiter nach Hiddensee.

Weitere Informationen zum Projekt:

http://www.stoerfunk.info/radiokampagne-ozeane/