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Die im Jahre 1234 gegründete Hansestadt Stralsund gilt zu Recht als eine der schönsten Städte im Norden Deutschlands. Insbesondere die Altstadt, mit ihren zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden, ist bekannt für ihre gut erhaltene Backsteinarchitektur.

Die drei monumentalen Pfarrkirchen St. Marien, St. Jacobi und St. Nikolai prägen die Silhouette der Stadt und bilden einen einzigartigen Querschnitt durch die berühmte Sakralarchitektur der Hansestädte.

Der historische Stadtkern hat seinen mittelalterlichen Grundriss nahezu unverändert bewahrt und repräsentiert idealtypisch die entwickelte Hansestadt während der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert.

Die überlieferte Bausubstanz mit zahlreichen herausragenden Einzeldenkmälern dokumentiert anschaulich die politische Bedeutung und den außerordentlichen Reichtum der Ostseestädte im Mittelalter.

Stralsunds einmalige Insellage zwischen dem Strelasund und den im 13. Jahrhundert aufgestauten Teichen betont den mittelalterlich geprägten Stadtkörper. Stralsund war neben Lübeck im 14. Jahrhundert die bedeutendste Stadt im gesamten Ostseeraum und wurde 1370 als Ort für die Friedensverhandlungen mit Dänemark (Stralsunder Friede) ausgewählt.

Von dieser Zeit zeugen die aufwändig gestalteten Kaufmannshäuser und das historische Rathaus. Im 17. und 18. Jahrhundert stand Stralsund unter schwedischer Herrschaft. Aus dieser Zeit stammen einige herausragende Barockbauten wie das Schwedische Regierungspalais.

Die Altstadt Stralsund wurde gemeinsam mit der Altstadt Wismar am 27. Juni 2002 auf der 26. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Budapest in die Welterbeliste aufgenommen. Das UNESCO-Welterbekomitee hat insbesondere die umfangreich erhaltene historische Bausubstanz der Altstadt hervorgehoben.

Hier geht es zur Website der Hansestadt Stralsund.