Mittelmeer-Aquarium

Im Mittelmeer-Aquarium sind unter anderem ein angedeutetes Schiffswrack, eine tief liegende Felswand mit besonderen, sehr schwer zu fangenden Fischen und ein von Langusten besetzer Felsen dargestellt. Eine kaum überschaubare Vielfalt von Formen und Farben der Fische kennzeichnen den Lebensraum der mediterranen Meeresregion.




Eberfisch

In Becken Nr. 6 im Mittelmeerbereich des MEERESMUSEUMs tummeln sich Eberfische. Als Lebensraum bevorzugen diese Schwarmfische meist sandig-schlammigen oder felsigen Untergrund. Sie werden bis zu 13 cm groß. Eberfische fressen gerne Würmer, Schnecken und kleine Krebse. Die Weibchen tragen übrigens ein auffallendes „Hochzeitskleid“.




Mittelmeermuräne

Mittelmeer-Muränen leben an Felsenküsten und im Flachwasser in einer Tiefe bis zu 100 m. Sie können bis zu zwei Meter groß werden und ein Körpergewicht von bis zu 30 kg erreichen. Zu ihrer Nahrung zählen Tintenfische, Krebse und Fische. Mittelmeer-Muränen sind braun-gelb-schwarz marmoriert. Ihre Körperform erinnert an eine Schlange. Sie haben spitze Zähne. Eine Zunge und paarige Flossen fehlen. Das langsame Öffnen und Schließen ihres Mauls ist nicht als Drohgebärde zu verstehen, sondern dient der regelmäßigen Atembewegung. Die Tiere sind im Mittelmeer und im Atlantik verbreitet.




Schnepfenfisch

Er ist in vielen Meeren der Erde zu Hause: der Schnepfenfisch. Da man ihn auch im Mittelmeer antrifft, lebt mittlerweile ein Schwarm Schnepfenfische in der Mittelmeerabteilung des MEERESMUSEUMs. Der Schnepfenfisch zieht einträchtig mit Eberfischen, roten Fahnenbarschen und schwarzen Seeigeln seine Bahnen. Als markantes Merkmal fällt sofort das längliche Maul auf, was bei einer maximalen Körpergröße von 20 Zentimetern alleine schon etwa sechs Zentimeter ausmacht. Weitere Merkmale dieser Meeresbewohner ohne Schuppen sind eine flache Körperform und die rosa-rote Färbung.




Drachenkopf

Sie sind Fische, sehen aber aus wie treibendes Seegras, wie fleckiges Gemüse, das zufällig ins Wasser geraten ist, wie bemalte, algenbewachsene Steine oder ein schwebendes Seidenknäuel. Das menschliche Auge muss sich zuweilen schon sehr anstrengen, diese perfekt an ihre Umwelt angepassten Tiere überhaupt wahrzunehmen. Genauer und im Detail betrachtet sind diese bizarren Geschöpfe aber wunderschön, eben weil sie nicht wie „normale“ Fische aussehen, sondern wie eigenwillige, geradezu kunstvolle Kreationen der Natur erscheinen. Skurril wie ihr Aussehen, sind auch die Namen dieser ungewöhnlichen Tropenfische. Da gibt es den Tentakel-Drachenkopf – ein Lauerjäger, der sich zwischen Korallen, Schwämmen und Seescheiden versteckt.




Flughahn

In Aquarium Nr. 7 in der Mittelmeerabteilung des MEERESMUSEUMs tummeln sich auch Flughähne, die in freier Natur bevorzugt in Korallengeröll und Riffnähe sowie in Sandzonen und Seegraswiesen leben. Diese Meeresbewohner, die bis zu 45 cm groß werden können, ernähren sich von Muscheln, Schnecken, kleinen Krebsen und Fischen. Auch wenn der Name besondere Fähigkeiten verspricht: „fliegen“ kann der Flughahn nicht. Um sich fortzubewegen, „läuft“ er mit den freien unteren Brustflossen auf dem Meeres- bzw. Aquarienboden entlang.




Große Seespinne

Die Große Seespinne lebt auf algenbewachsenem Fels- und Sandgrund. Ihre Panzerlänge erreicht bis zu 25 Zentimeter. Sie ernährt sich von Seegras, Fischen, Seesternen, Seegurken und Seeigeln. Die Tiere werden im Mittelmeerraum gefangen und frisch vermarktet.