Haie und Rochen

Ein mit 50 000 Liter Meerwasser gefülltes Aquarium, ist das zweitgrößte des MEERESMUSEUMs. Es ist mit Fischen tropischer Korallenriffe besetzt. Dazu gehören u. a. Bambus- und Marderhaie, Muränen sowie Drücker- und Igelfische. Eine weitere Haiart sind die Schwarzspitzen-Riffhaie. Sie zählen zu den größten Tieren in den Aquarien des MEERESMUSEUMs und ziehen im Schildkrötenbecken ihre Bahnen.

Bitte beachten Sie auch die Haifütterung Dienstag und Freitag um 14:00 Uhr in Becken 18!




Leopardmarderhai

Leopardmarderhaie sind recht selten in Aquarien zu sehen. Sie gehören wegen ihrer glatten Haut zu den sogenannten Glatthaien, werden aber auch als Marderhaie oder Hundshaie bezeichnet. Auffällig sind die großen dunklen Hauttupfen, denen sie ihren Namen verdanken. Drei dieser auffälligen Haie ziehen im Haibecken ihre Runden - ein Männchen und zwei weibliche Tiere.




Schwarzspitzen-Riffhai

Als unermüdliche Dauerschwimmer sind die Schwarzspitzen-Riffhaie genau die richtigen Mitbewohner für das große Schildkrötenaquarium. Andere Haie, die am Boden gerne hin und wieder eine Ruhepause einlegen, hätten es in diesem Becken nicht so leicht. Die Schildkröten fühlen sich als uneingeschränkte Chefs in ihrem Becken, was angesichts ihre Größe nicht verwunderlich scheint. „Alles, was am Boden liegt, wird angeknabbert“, lassen sich die bisherigen Erfahrungen zusammenfassen. Die mehr als einen Meter großen Riffbewohner - zwei Männchen und ein Weibchen - müssen die Konkurrenz der Schildkröten aber auch in Sachen Attraktivität nicht fürchten.




Blaupunktrochen

Die Blaupunktrochen gehören zur Familie der Stechrochen. Sie besitzen auf der Schwanzoberseite Giftstachel und können damit Verletzungen hervorrufen, die unter Umständen tödlich sein können. Der rund 33 cm große Rochen Charly hat seit 2014 eine neue Mitbewohnerin. Die Ex-Portugiesin Charlotte kam im Juni 2013 im OCEANARIO Lissabon zur Welt kam. Zunächst musste sich das ca. 27 cm große und etwa 1,2 kg leichte Rochenweibchen hinter den Aquarienkulissen einleben und an den deutschen Futterplan gewöhnen, der aus Kalmar, Seelachsfilet, Stinten sowie Garnelen und Muschelfleisch besteht. 




Pelagischer Stachelrochen

Der Pelagische Stachelrochen fühlt sich im Seichtwasser, auf Sand und im Schlammgrund wohl. Er erreicht eine Größe von bis zu 1,60 Meter. Auf seinem Speiseplan stehen diverse Bodentiere, bevorzugt jedoch Krebse und Quallen. Wie bei allen Stachelrochen trägt der Schwanz einen sehr langen Giftstachel, der beim Stechen schmerzhafte Verletzungen hervorrufen kann.