Kein Plastik Meer im OZEANEUM

Bereits in den 1990er Jahren entdeckten Forscher riesige Müllansammlungen, die in wenigen Metern Wassertiefe durch den ganzen Nordpazifik kreisen. So zeigt das OZEANEUM einen aus Plastikmüll nachgebauten, neun Meter großen Müllstrudel aus einer halben Tonne Müll.

In der neuesten Folge des Podcasts "Jaques entdeckt ... wie kommt der Müll ins Meer?"“ erfährt der kleine Taucher, warum der Schutz der Meere vor Plastikmüll wichtig ist. Der Film mit der besonders bei Kindern beliebten  Marionette ist in der Ausstellung Weltmeer im OZEANEUMs zu sehen und wurde mit Hilfe des WWF realisiert.

Aus der Perspektive der Meeresbewohner zeigt ein umgestaltetes Aquarium im Nordatlantik treibenden Plastikmüll. Auf den Artenkarten am Beckenrand erfahren die Besucher, dass z. B. eine Plastikflasche 450 Jahre alt wird und weltweit in gigantischer Anzahl verbreitet ist.

Auf den weißen Stahltafeln der Außenhülle des OZEANEUMs trifft ein Humboldt-Pinguin auf eine Badeente. Mit dem 120 m² großen, temporären Ausstellungselement macht das Deutsche Meeresmuseum auf sein Themenjahr aufmerksam. Die Plastikente steht als verbindendes Element in allen drei Standorten und erinnert an das Jahr 1992, als einem Containerschiff Tausende von Plastikentchen verloren gingen. Noch immer schwimmen einige dieser Enten auf den Weltmeeren.